Grundsatz: Kritische Produkte, Leistungen und Prozesse müssen bei einer Unterbrechung innerhalb bestätigter Ziele auf einem festgelegten Mindestniveau fortgeführt oder wiederhergestellt werden können.
Aktivierungsregel: Bei Gefahr für Menschen werden zuerst die örtlichen Alarmierungs-, Evakuierungs- und Notfallwege genutzt. Bei einer erheblichen oder länger andauernden Betriebsunterbrechung aktiviert die befugte Rolle den passenden Notfall-, Kontinuitäts- oder Krisenplan.
Entwurfswarnung: Geschäftsprozesse, Kritikalitäten, MTPD, RTO, RPO, Mindestbetriebsniveau, Ersatzverfahren, Rollen, Kontakte und Übungsergebnisse sind noch nicht organisationsbezogen bestätigt. Diese Musterseite ist ohne Business-Impact-Analyse, freigegebene Pläne und erfolgreiche Übungen kein Nachweis einer funktionsfähigen Notfallvorsorge.
| Feld | Wert |
|---|---|
| Dokumenten-ID | ISMS-MA-05-03 |
| Dokumentenart | BCM-Verfahren / Rahmenplan zur Notfallvorsorge |
| Wiki.js-Pfad | /ISMS/05-Vorfaelle-und-Notfallmanagement/Notfallvorsorge-und-BCM |
| Verantwortlich | BCM-Verantwortliche/r |
| Fachlich geprüft durch | Geschäftsführung, Fachbereiche, IT, ISMS, Standortleitung, Arbeitssicherheit, Einkauf und Krisenmanagement |
| Freigabe durch | Geschäftsführung |
| Status | Entwurf – BIA, Zielwerte und Einsatzfähigkeit nicht freigegeben |
| Version | 0.1 |
| Stand | 23.07.2026 |
| Nächste Prüfung | Mindestens jährlich sowie nach Übungen, Unterbrechungen und wesentlichen Änderungen |
| Schutzklasse | Intern |
| ISO-Bezug | ISO/IEC 27001:2022, insbesondere Annex A 5.29, 5.30, 7.5, 7.11, 8.13 und 8.14 |
| VDA-ISA-Bezug | ISA 6.0.3, insbesondere Kapitel 1.6 sowie verfügbarkeitsbezogene Anforderungen |
| Ergänzende Orientierung | ISO 22301:2019 einschließlich Amd 1:2024, ISO/IEC 27031:2025 und BSI-Standard 200-4 |
Dieses Verfahren beschreibt, wie die Organisation:
Business Continuity Management – BCM – ist ein fortlaufender Managementprozess. Es besteht nicht nur aus Datensicherung oder technischer Wiederherstellung.
Das BCM gilt für den festgelegten ISMS-Geltungsbereich und die Standorte sowie für externe Abhängigkeiten, deren Ausfall den Geltungsbereich wesentlich beeinträchtigen kann.
Einbezogen werden insbesondere:
Organisationseinheiten außerhalb des formalen Geltungsbereichs werden berücksichtigt, wenn eine relevante Abhängigkeit oder Auswirkung besteht.
| Verfahren | Hauptzweck | Schnittstelle zum BCM |
|---|---|---|
| Arbeitsschutz, Brandschutz und Gefahrenabwehr | Menschen schützen und unmittelbare Gefahren beherrschen | Hat bei Gefahr Vorrang; BCM organisiert Fortführung und Wiederaufnahme |
| Meldeweg für Sicherheitsvorfälle | Verdächtige Ereignisse schnell melden und eskalieren | Kann Incident-, Notfall- oder Krisenprozess auslösen |
| Incident Response | Informationssicherheitsvorfälle analysieren, eindämmen, bereinigen und sicher wiederherstellen | Liefert technische Lage und Sicherheitsfreigabe |
| BCM | Kritische Leistungen während einer Unterbrechung fortführen oder rechtzeitig wiederherstellen | Definiert BIA, Ziele, Strategien und Kontinuitätspläne |
| IT Service Continuity/Disaster Recovery | IKT-Services entsprechend den Geschäftsanforderungen wiederherstellen | Setzt bestätigte BCM-Ziele technisch um |
| Krisenmanagement | Außergewöhnliche, bereichsübergreifende Lage auf Leitungsebene steuern | Übernimmt strategische Entscheidungen und Gesamtkommunikation |
| Risikomanagement | Risiken identifizieren, bewerten und behandeln | Liefert Gefährdungen; BCM liefert Auswirkungen und Vorsorgemaßnahmen |
Mehrere Verfahren können parallel aktiv sein. Die jeweilige Leitung, Gesamtkoordination und Entscheidungsbefugnis werden ausdrücklich festgelegt.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Betriebsunterbrechung | Ereignis, das die planmäßige Bereitstellung von Produkten, Leistungen oder Prozessen beeinträchtigt |
| Notfall | Erhebliche Unterbrechung, die mit der normalen Aufbau- und Ablauforganisation nicht angemessen bewältigt werden kann |
| Krise | Außergewöhnliche, unsichere und häufig organisationsweite Lage mit hohem Entscheidungs- und Koordinationsbedarf |
| Business-Impact-Analyse – BIA | Strukturierte Analyse der zeitabhängigen Auswirkungen einer Unterbrechung und der erforderlichen Wiederanlaufprioritäten |
| MTPD | Maximal tolerierbare Dauer einer Unterbrechung, bevor die Auswirkungen für die Organisation nicht mehr akzeptabel sind |
| RTO | Zielzeit, innerhalb derer eine Aktivität oder Ressource nach einer Unterbrechung wieder verfügbar sein soll |
| RPO | Maximal angestrebter Zeitraum des tolerierbaren Datenverlusts, ausgedrückt als Wiederherstellungspunkt |
| Mindestbetriebsniveau | Vorab festgelegte, akzeptable Mindestkapazität einer Leistung während der Unterbrechung |
| Wiederanlaufpriorität | Abgestimmte Reihenfolge, in der Aktivitäten und Ressourcen wiederhergestellt werden |
| Notbetrieb | Zeitlich begrenzte Leistungserbringung mit Ersatzverfahren, reduzierter Kapazität oder erhöhtem kontrolliertem Risiko |
| Rückkehr zum Normalbetrieb | Kontrollierter Übergang vom Not- oder Wiederanlaufbetrieb zum regulären Betrieb |
| Rolle | Verantwortung |
|---|---|
| Geschäftsführung | BCM-Rahmen, Ressourcen, Prioritäten, Risikoentscheidungen und Krisenorganisation freigeben |
| BCM-Verantwortliche/r | BCM-Prozess koordinieren, BIA und Pläne steuern, Übungen planen und Status berichten |
| Prozess-/Produktverantwortliche | Auswirkungen, Mindestbetriebsniveau, MTPD, RTO, Ressourcen und Ersatzverfahren bestimmen |
| IT-/ITSCM-Verantwortung | IKT-Wiederanlaufplanung aus BCM-Zielen ableiten und technische Tests durchführen |
| ISMS-Verantwortung | Sicherheitsanforderungen im Normal-, Not- und Wiederanlaufbetrieb sicherstellen |
| Krisenleitung | Strategische Lageführung, Priorisierung, Ressourcen- und Kommunikationsentscheidungen treffen |
| Notfall-/Einsatzkoordination | Operative Maßnahmen am Ereignis- oder Standortbezug koordinieren |
| Standort-/Facility-Verantwortung | Gebäude, Zutritt, Versorgung, Ausweichflächen und Standortgefahren behandeln |
| Arbeitssicherheit/Brandschutz | Personenbezogene Gefahrenabwehr und gesetzliche Notfallorganisation koordinieren |
| Personalwesen | Personalverfügbarkeit, Betreuung, Vertretungen und interne Kommunikation unterstützen |
| Einkauf/Lieferantenmanagement | Kritische Lieferanten, Verträge, Eskalationen, Alternativen und Nachweise steuern |
| Datenschutz/Recht/Compliance | Pflichten, Grenzen von Ersatzverfahren, Meldungen und Dokumentation prüfen |
| Kommunikation | Freigegebene interne und externe Kommunikation vorbereiten und steuern |
| Beschäftigte | Alarmierungen befolgen, Vorfälle melden und freigegebene Notverfahren anwenden |
Vor der Freigabe werden mindestens festgelegt:
| Phase | Kernaktivität | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1. Rahmen festlegen | Scope, Rollen, Kriterien, Ressourcen und Dokumentation definieren | Freigegebener BCM-Rahmen |
| 2. Geschäft verstehen | BIA, Abhängigkeiten und Gefährdungen analysieren | Priorisierte Prozesse und bestätigte Anforderungen |
| 3. Strategien bestimmen | Vorsorge-, Fortführungs- und Wiederherstellungsoptionen auswählen | Freigegebene BCM-Strategien |
| 4. Pläne entwickeln | Alarmierung, Notbetrieb, Krise, Wiederanlauf und Rückkehr planen | Rollenbezogene, verfügbare Pläne |
| 5. Befähigen und üben | Schulungen, Tests und Übungen durchführen | Nachgewiesene Einsatzfähigkeit |
| 6. Bewerten und verbessern | Kennzahlen, Audits, Reviews und Maßnahmen steuern | Aktuelles und wirksames BCM |
Die BIA wird für alle relevanten Produkte, Leistungen und Prozesse innerhalb des BCM-Geltungsbereichs durchgeführt. Prozesslandkarte, Asset-Inventar, Verträge, Risiken und Abhängigkeiten werden als Eingaben verwendet.
Vor Beginn werden festgelegt:
| Kategorie | Zu prüfende Auswirkungen |
|---|---|
| Menschen und Sicherheit | Verletzung, Gesundheitsgefährdung, fehlende Schutz- oder Versorgungsfunktion |
| Kunden und Markt | Leistungsausfall, Vertragsverletzung, Kundenstillstand, Vertrauensverlust |
| Recht und Compliance | Fristversäumnis, Meldepflicht, Genehmigung, Dokumentations- oder Aufbewahrungsverstoß |
| Finanzen | Umsatz-/Deckungsbeitragsverlust, Vertragsstrafe, Mehrkosten, Forderungsausfall |
| Produktion/Betrieb | Kapazitätsverlust, Ausschuss, Rückstau, fehlende Steuerung oder Qualität |
| Information und Datenschutz | Verlust von Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit oder Nachweisfähigkeit |
| Reputation | Negative Wahrnehmung bei Kunden, Beschäftigten, Partnern oder Öffentlichkeit |
| Strategie | Verlust wichtiger Chancen, Marktposition, Entwicklung oder langfristiger Fähigkeiten |
| Umwelt und Standort | Freisetzung, Umweltschaden, Standortbeeinträchtigung oder behördliche Einschränkung |
| Feld | Eintrag |
|---|---|
| BIA-ID | [BIA-JJJJ-NNN] |
| Produkt/Leistung/Prozess | [Bezeichnung] |
| Prozessverantwortung | [Rolle] |
| Standorte/Betriebszeiten | [Standort/Zeitraum/Spitzen] |
| Kritische Fristen | [Recht/Vertrag/Betrieb] |
| Auswirkung nach Zeit | [Zeitpunkt, Kategorie, Schwere, Begründung] |
| MTPD | [Bestätigter Wert oder offen] |
| Mindestbetriebsniveau | [Kapazität/Qualität/Leistungsumfang] |
| RTO Prozess | [Bestätigter Wert oder offen] |
| RPO/Informationsbedarf | [Bestätigter Wert oder nicht zutreffend mit Begründung] |
| Personalbedarf | [Rollen, Anzahl, Zeitpunkt, Vertretung] |
| Informationen/Unterlagen | [Daten, Formulare, Pläne, Schutzbedarf] |
| IT-/OT-Abhängigkeiten | [Services, Systeme, Netze, Anlagen] |
| Gebäude/Versorgung | [Flächen, Strom, Klima, Wasser, Zutritt] |
| Lieferanten/Partner | [Leistung, Kontakt, Abhängigkeit, Alternative] |
| Vor-/Nachprozesse | [Abhängigkeiten und Zielzeiten] |
| Ersatzverfahren | [Vorhanden/geplant/nicht möglich] |
| Annahmen und Lücken | [Offene Punkte] |
| Fachliche Freigabe | [Rolle, Datum, Status] |
Die BCM-Verantwortung prüft:
Für kritische Prozesse werden Abhängigkeiten nicht nur in Freitext, sondern strukturiert erfasst.
| Ressourcenkategorie | Mindestprüfung |
|---|---|
| Personal | Schlüsselrollen, Mindestbesetzung, Vertretung, Erreichbarkeit, Remote-Fähigkeit |
| Informationen | Verfügbarkeit, Aktualität, Integrität, Vertraulichkeit, Offline-Zugriff |
| IT/Cloud | Anwendungen, Identitäten, Netze, Endgeräte, Provider, Protokolle, Administrationszugang |
| OT/Produktion | Anlagen, Steuerungen, Sicherheitsfunktionen, Werkzeuge, Prüfmittel, Hersteller |
| Gebäude | Arbeitsplatz, Produktion, Lager, Technikraum, Zutritt, Schutz und Ausweichfläche |
| Versorgung | Strom, USV, Generator, Klima, Wasser, Telekommunikation, Treibstoff |
| Lieferanten | Leistung, Konzentrationsrisiko, Region, Eskalation, Alternative, Wiederanlaufzusage |
| Logistik | Transport, Zufahrt, Zoll, Verpackung, Lager und kritische Routen |
| Finanzen | Zahlungsverkehr, Liquidität, Notbeschaffung und Zeichnungsbefugnis |
| Kommunikation | Telefonie, E-Mail, Out-of-Band-Kanal, Warnung, Kunden- und Medienwege |
Abhängigkeiten werden mit dem Asset-Inventar, dem Risikoregister und kritischen Lieferanteninformationen abgeglichen.
Die BIA bewertet die Auswirkungen einer Unterbrechung. Ergänzend bewertet die Gefährdungs- und Szenarioanalyse Ursachen, Eintrittsmöglichkeiten und Vorsorgebedarf.
| Szenariogruppe | Beispiele |
|---|---|
| Personal | Pandemie, Massenabwesenheit, Streik, Ausfall von Schlüsselpersonen |
| Gebäude/Standort | Brand, Rauch, Wasser, Zutrittsverbot, Bombenfund, Gebäudeschaden |
| Versorgung | Strom-, Klima-, Wasser-, Telekommunikations- oder Treibstoffausfall |
| IT/Cyber | Ransomware, Identitätsausfall, Netzstörung, Datenkorruption, Cloud-Ausfall |
| OT/Produktion | Maschinen-, Steuerungs-, Werkzeug-, Prüfmittel- oder Sicherheitsfunktionsausfall |
| Lieferkette | Lieferantenausfall, Transportstörung, Engpass, geopolitisches Ereignis |
| Information | Verlust, Manipulation, Nichtverfügbarkeit oder fehlende Nachweisfähigkeit |
| Natur und Klima | Hochwasser, Starkregen, Sturm, Hitze, Waldbrand, lang anhaltende Extremwetterlage |
| Extern/gesellschaftlich | behördliche Anordnung, Infrastrukturstörung, Unruhen oder regionale Einschränkung |
Die Klimarelevanz wird entsprechend der Kontextanalyse dokumentiert geprüft. Eine pauschale Einstufung als „nicht relevant“ ohne nachvollziehbare Bewertung ist nicht ausreichend.
Strategien werden anhand folgender Kriterien bewertet:
| Bereich | Mögliche Optionen |
|---|---|
| Personal | Vertretung, Cross-Training, Schichtmodell, Remote-Arbeit, externer Spezialist |
| Prozess | Priorisierung, reduzierte Leistung, manuelles Ersatzverfahren, Auftragsumleitung |
| Information | geschützte Offline-Unterlagen, redundante Ablage, definierte Datenrekonstruktion |
| IT/Cloud | Redundanz, alternative Region/Provider, Ersatzsystem, Wiederaufbau, manuelles Verfahren |
| OT/Produktion | Ersatzmaschine, Fremdfertigung, alternative Linie, sichere manuelle Steuerung |
| Gebäude | Ausweichfläche, Homeoffice, Verlagerung, gegenseitige Standortunterstützung |
| Versorgung | USV, Generator, zweite Einspeisung, mobile Versorgung, priorisierte Abschaltung |
| Lieferant | Zweitquelle, Sicherheitsbestand, Rahmenvertrag, alternative Spezifikation |
| Kommunikation | alternative Telefonie, Warnsystem, Out-of-Band-Kanal, Offline-Kontaktliste |
| Feld | Dokumentation |
|---|---|
| BIA-/Szenariobezug | [Referenz] |
| Zielwerte | [MTPD/RTO/RPO/Mindestbetriebsniveau] |
| geprüfte Optionen | [Option, Nutzen, Risiko, Kosten] |
| ausgewählte Strategie | [Beschreibung] |
| verbleibende Lücken/Risiken | [Risikoreferenz] |
| Umsetzung und Finanzierung | [Owner, Termin, Budget] |
| Freigabe | [Rolle, Datum] |
| Testmethode | [Übung/Test und Erfolgskriterien] |
Nicht umgesetzte oder nicht ausreichend getestete Strategien werden nicht als vorhandene Fähigkeit dargestellt.
| Plan | Inhalt | Owner |
|---|---|---|
| Alarmierungs- und Eskalationsplan | Auslöser, Kontakte, Vertretungen und Ausfallkanäle | BCM/Krisenmanagement |
| Krisenmanagementplan | strategische Lageführung, Entscheidungen, Kommunikation und Ressourcen | Krisenleitung |
| Standortnotfallplan | Evakuierung, Zutritt, Versorgung, Sammelpunkte und lokale Maßnahmen | Standortleitung |
| Business-Continuity-Plan – BCP | Fortführung kritischer Prozesse und Mindestbetriebsniveau | Prozessverantwortung |
| IT-/OT-Wiederanlaufplan | technische Wiederherstellungsreihenfolge und Abhängigkeiten | IT-/OT-Verantwortung |
| Kommunikationsplan | Beschäftigte, Kunden, Lieferanten, Behörden und Öffentlichkeit | Kommunikation/Recht |
| Rückkehrplan | Übergang vom Notbetrieb in den Normalbetrieb | Prozess-/Betriebsverantwortung |
Die Pläne müssen auch dann erreichbar sein, wenn das normale Wiki, Netzwerk, Identitätssystem, Gebäude oder die Telefonanlage ausfällt. Offline- oder Out-of-Band-Kopien werden geschützt, versioniert und regelmäßig getestet.
| Abschnitt | Mindestinhalt |
|---|---|
| Plan-ID und Geltung | Prozess, Standort, Version, Owner und Schutzklasse |
| Aktivierung | Auslöser, Befugnis, Alarmierung und Eskalation |
| Ziel | Mindestbetriebsniveau, MTPD, RTO und RPO |
| Rollen | Leitung, Team, Vertretungen, Kontakte und Befugnisse |
| Lageprüfung | Personal, Standort, Systeme, Daten, Lieferanten und Kunden |
| Sofortmaßnahmen | Personenschutz, Schadenbegrenzung und Informationssicherheit |
| Ersatzverfahren | Schritte, benötigte Mittel, Kapazität und Grenzen |
| Ressourcen | Personal, Informationen, Technik, Räume, Versorgung und Lieferanten |
| Kommunikation | Zielgruppen, Vorlagen, Freigaben und Ausfallkanäle |
| Wiederanlauf | Reihenfolge, Abhängigkeiten, Tests und Freigaben |
| Rückkehr | Datenabgleich, Rückstände, Übergabe, Aufhebung und Nachbereitung |
| Nachweise | Lageprotokoll, Entscheidungen, Checklisten und Abschlussbericht |
| Feld | Eintrag |
|---|---|
| Plan-ID | [BCP-NNN] |
| Prozess/Leistung | [Bezeichnung] |
| Planverantwortung | [Rolle] |
| Aktivierungsbefugnis | [Rolle/Stellvertretung] |
| MTPD | [Bestätigter Wert] |
| RTO | [Bestätigter Wert] |
| RPO | [Bestätigter Wert oder begründete Nichtrelevanz] |
| Mindestbetriebsniveau | [Kapazität/Qualität] |
| Primärer Notbetriebsort | [Ort/Verfahren] |
| Alternative | [Ort/Verfahren] |
| Offline-Ablage | [Geschützter Ort] |
| Letzter Test | [Datum, Umfang, Ergebnis] |
| Nächste Prüfung | [Datum] |
| Stufe | Beschreibung | Typische Steuerung |
|---|---|---|
| B0 – Beobachtung | Störung mit möglicher Ausweitung; Normalorganisation noch handlungsfähig | beobachten, vorbereiten, Verantwortliche informieren |
| B1 – Teilunterbrechung | Begrenzter Prozess-, Ressourcen- oder Standortausfall | lokaler BCP/Notbetrieb, BCM informieren |
| B2 – Schwerer Notfall | Kritischer Prozess oder mehrere Bereiche erheblich betroffen | BCM-/Notfallkoordination, Managementlage, priorisierte Ressourcen |
| B3 – Krise | Organisationsweite, existenzielle oder stark unsichere Lage | Krisenstab und Geschäftsführung übernehmen strategische Steuerung |
Die Einstufung wird bei jeder wesentlichen Lageänderung überprüft. Eine technische Schwereklassifikation aus Incident Response kann ein Eingang sein, ersetzt aber nicht die Bewertung der Geschäftsauswirkung.
| Feld | Eintrag |
|---|---|
| Ereignis-/Notfall-ID | [BCM-JJJJ-NNN] |
| Beginn/Kenntnis | [Datum/Uhrzeit/Zeitzone] |
| Betroffene Prozesse/Standorte | [Referenz] |
| Aktivierte Stufe und Pläne | [B0–B3/Plan-IDs] |
| Aktiviert durch | [Rolle, Zeitpunkt] |
| Lage-/Krisenleitung | [Rolle/Stellvertretung] |
| Mindestbetriebsziel | [Ziel und Zeitpunkt] |
| Nächste Lageaktualisierung | [Datum/Uhrzeit] |
| Offene Pflichten/Fristen | [Prüfung und Owner] |
Nach der Aktivierung werden mindestens folgende Schritte gesteuert:
| Bereich | Mindestinhalt |
|---|---|
| Lage | bestätigte Fakten, Annahmen und offene Fragen |
| Menschen | Sicherheit, Verfügbarkeit und Unterstützungsbedarf |
| Kritische Leistungen | aktuelle Kapazität, Mindestziel und erwartete Entwicklung |
| Ressourcen | Personal, Informationen, IT/OT, Gebäude, Versorgung und Lieferanten |
| Kunden/Pflichten | Auswirkungen, Fristen und Kommunikation |
| Maßnahmen | Owner, Zielzeit, Status und Ergebnis |
| Entscheidungen | Inhalt, Befugnis, Zeitpunkt, Begründung und Restrisiko |
| Ausblick | bestes, erwartetes und kritisches Szenario |
| Nächste Aktualisierung | Zeitpunkt und Verantwortliche |
Zeitdruck oder eingeschränkte Verfügbarkeit heben Sicherheits- und Datenschutzanforderungen nicht auf.
Mindestens zu prüfen sind:
| Feld | Dokumentation |
|---|---|
| Abweichung/Notmaßnahme | [Beschreibung] |
| Notwendigkeit und Alternativen | [Begründung] |
| betroffene Informationen/Systeme | [Scope] |
| Risiko und Schutzmaßnahmen | [Bewertung] |
| freigegeben durch | [Befugte Rolle] |
| gültig bis | [Datum/Uhrzeit/Ereignis] |
| Überwachung | [Kontrolle/Owner] |
| Rücknahme und Nachprüfung | [Schritt/Nachweis] |
IKT-Wiederanlaufziele werden aus der BIA und den Geschäftsanforderungen abgeleitet. Die gesonderte Wiederanlaufplanung konkretisiert die technische Umsetzung.
Für jeden kritischen IKT-Service werden mindestens dokumentiert:
| Prüffeld | Inhalt |
|---|---|
| Geschäfts-/Prozessbezug | unterstützte kritische Leistungen und Priorität |
| Service-RTO/RPO | mit Prozessziel abgestimmte Werte |
| Komponenten und Abhängigkeiten | Identität, Netz, DNS, Zeit, Speicher, Cloud, Schnittstellen, OT |
| Wiederherstellungsquelle | Backup, Image, Konfiguration, Code, Geheimnisse und Dokumentation |
| Reihenfolge | technische und fachliche Abhängigkeiten |
| Kapazität | Mindest- und Zielkapazität im Wiederanlauf |
| Sicherheitsprüfung | Härtung, Identitäten, Schwachstellen, Protokollierung und Freigabe |
| Test | Methode, Umfang, Datenintegrität, Zeitmessung und Ergebnis |
| Rückfall | Kriterien und Verfahren bei fehlgeschlagener Wiederherstellung |
Ein erfolgreicher Backup-Job ist kein Nachweis einer erfolgreichen Wiederherstellung. Erforderlich sind angemessene Restore-, Wiederanlauf- und Funktionstests.
Für kritische externe Leistungen werden geprüft:
| Kritische Leistung | Lieferant | benötigtes Ziel | zugesagtes Ziel | Lücke/Risiko | Alternative | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|
[Leistung] |
[Lieferant] |
[RTO/RPO/Kapazität] |
[Vertrag] |
[Abweichung] |
[Strategie] |
[Offen/bestätigt] |
Eine Zertifizierung des Lieferanten ersetzt nicht die Prüfung der konkreten Leistung, Abhängigkeit und vertraglichen Zusage.
Für relevante Standorte werden mindestens bewertet:
| Bereich | Prüfpunkte |
|---|---|
| Zutritt und Räumung | Alarmierung, Evakuierung, Sammelpunkte, Zutrittsverlust und Wiederbetritt |
| Strom | Einspeisung, USV, Generator, Laufzeit, Treibstoff, sichere Abschaltung |
| Klima | Kühlung, Hitze, Lüftung, Grenzwerte und alternative Maßnahmen |
| Wasser/Feuer | Detektion, Löschung, Leckage, Hochwasser, Schutz kritischer Bereiche |
| Telekommunikation | Leitungswege, Mobilfunk, alternative Provider und Out-of-Band-Kanal |
| Arbeitsplätze | Ausweichfläche, Remote-Arbeit, Ausstattung, Ergonomie und Datenschutz |
| Produktion/Lager | Anlagen, Werkzeuge, Prüfmittel, Rohmaterial, Gefahrstoffe und Logistik |
| Umgebung | Zufahrt, regionale Gefahren, Nachbarbetriebe, Behörden und Einsatzkräfte |
| Klimaänderungen | Häufigkeit/Schwere von Hitze, Starkregen, Sturm, Hochwasser und Lieferketteneffekten |
Vorsorgemaßnahmen, Verantwortungsgrenzen zu Vermieter oder Betreiber und Testnachweise werden standortbezogen geführt.
| Zielgruppe | Zweck | Owner | Freigabe | Ausfallkanal |
|---|---|---|---|---|
| Beschäftigte | Sicherheit, Arbeitsfähigkeit und Anweisung | Personal/Kommunikation | Notfall-/Krisenleitung | [Festzulegen] |
| Einsatz-/Notfalldienste | Gefahrenabwehr und Zugang | Standortleitung | gemäß Notfallregel | [Festzulegen] |
| Geschäftsführung | Lage, Entscheidung und Ressourcen | BCM-/Krisenleitung | BCM-/Krisenleitung | [Festzulegen] |
| Kunden/Partner | Auswirkung, Erwartung und Abstimmung | Kunden-/Vertrags-Owner | Recht/Geschäftsleitung | [Festzulegen] |
| Lieferanten | Unterstützung, Priorität und Status | Einkauf/Service Owner | Notfall-/Krisenleitung | [Festzulegen] |
| Behörden/Versicherer | Pflicht, Unterstützung oder Deckung | Recht/Compliance/Versicherung | autorisierte Rolle | [Festzulegen] |
| Öffentlichkeit/Medien | konsistente öffentliche Aussage | Kommunikation | Geschäftsleitung/Recht | [Festzulegen] |
Ein Prozess oder System wird kontrolliert wiederaufgenommen, wenn:
Die Rückkehr zum Normalbetrieb umfasst:
| Freigabefeld | Entscheidung/Nachweis |
|---|---|
| Personensicherheit/Standort | [Freigabe] |
| Prozess-/Produktverantwortung | [Freigabe/Auflagen] |
| IT-/OT-Verantwortung | [Freigabe/Auflagen] |
| Informationssicherheit | [Freigabe/Auflagen] |
| Datenschutz/Recht, soweit erforderlich | [Prüfergebnis] |
| Krisen-/Geschäftsleitung | [Entscheidung] |
| verstärkte Überwachung bis | [Datum/Kriterien] |
| Übungsart | Ziel | Beispiel |
|---|---|---|
| Dokumentenprüfung | Aktualität und Vollständigkeit prüfen | Kontakte, Rollen, Versionen und Abhängigkeiten |
| Alarmierungstest | Erreichbarkeit und Ausfallkanäle nachweisen | Krisenteam und Schlüsselrollen |
| Tabletop | Entscheidungen und Zusammenarbeit üben | Ransomware, Standortausfall oder Lieferantenausfall |
| Simulation | Abläufe mit realitätsnahen Eingaben prüfen | mehrstündige Krisenstabsübung |
| Technischer Test | Wiederherstellungsfähigkeit messen | Restore, Failover oder Systemneuaufbau |
| Prozessübung | Notbetrieb praktisch durchführen | manuelle Auftragsbearbeitung |
| Standortübung | lokale Notfallfähigkeit prüfen | Räumung, Ausweicharbeitsplatz oder Versorgungsausfall |
| Vollübung | mehrere Pläne und Abhängigkeiten gemeinsam prüfen | End-to-End-Unterbrechung |
| Feld | Festlegung |
|---|---|
| Übungs-ID und Szenario | [UEB-JJJJ-NNN/Szenario] |
| Ziele und Erfolgskriterien | [messbar festlegen] |
| Umfang und Ausnahmen | [Prozesse, Systeme, Standorte] |
| Teilnehmende/Rollen | [Funktionen] |
| Annahmen und Sicherheitsgrenzen | [Festlegung] |
| Daten-/Produktionsschutz | [Schutzmaßnahmen] |
| Beobachtung und Protokollierung | [Rollen/Methode] |
| Abbruchkriterien | [Kriterien/Befugnis] |
| Auswertung und Maßnahmen | [Owner/Termin] |
Eine Übung gilt nur als erfolgreich, wenn die vorher festgelegten Ziele und Kriterien erreicht und Abweichungen nachvollziehbar bewertet wurden. Ein durchgeführter Termin allein ist kein Wirksamkeitsnachweis.
| Fähigkeit | vorgeschlagener Turnus | Status |
|---|---|---|
| Kontakt-/Alarmierungskette | mindestens halbjährlich | Nicht geplant |
| Krisenstabs-Tabletop | mindestens jährlich | Nicht geplant |
| BCP kritischer Prozesse | risikoorientiert, mindestens jährlich | Nicht geplant |
| IKT-Restore/Wiederanlauf | nach Kritikalität und Änderungsrisiko | Nicht geplant |
| Ausfall eines kritischen Lieferanten | risikoorientiert | Nicht geplant |
| Ausfall eines kritischen Standorts/Versorgers | risikoorientiert | Nicht geplant |
| Rückkehr zum Normalbetrieb | Bestandteil relevanter Übungen | Nicht geplant |
Turnus und Umfang werden nach BIA, Risiko, Änderungen, Anforderungen und bisherigen Ergebnissen freigegeben.
| Zielgruppe | Mindestinhalt |
|---|---|
| Alle Beschäftigten | Alarmierung, Verhalten, Meldewege und verfügbare Anweisungen |
| Planrollen | Aufgaben, Befugnisse, Vertretung, Planzugriff und Dokumentation |
| Krisenstab | Lageführung, Entscheidung, Kommunikation, Recht und Fürsorge |
| Prozessverantwortliche | BIA, Zielwerte, Ersatzverfahren und Übungen |
| IT-/OT-Teams | Wiederanlaufreihenfolge, Sicherheit, Tests und Rückfall |
| Kommunikation/Personal | Warnung, Zielgruppen, Vorlagen und Vertraulichkeit |
| Lieferantenverantwortliche | kritische Abhängigkeiten, Eskalation, Alternativen und Nachweise |
Teilnahme, Lernerfolg oder praktische Befähigung werden angemessen dokumentiert.
Eine außerplanmäßige BCM-Prüfung wird insbesondere ausgelöst durch:
Planänderungen werden versioniert, fachlich geprüft, freigegeben, verteilt und gegebenenfalls erneut geübt.
| Kennzahl | Definition | Zielwert im Entwurf |
|---|---|---|
| BIA-Abdeckung | Anteil relevanter Prozesse mit aktueller, freigegebener BIA | [Festzulegen] |
| bestätigte Zielwerte | Anteil kritischer Prozesse mit plausiblen MTPD/RTO/RPO/Mindestniveau | [Festzulegen] |
| Planabdeckung | Anteil kritischer Prozesse mit freigegebenem BCP | [Festzulegen] |
| Übungsplanerfüllung | durchgeführte gegenüber geplanten Übungen | 100 % des freigegebenen Plans |
| Zielerreichung Übungen | Übungen mit erreichten Erfolgskriterien | [Festzulegen] |
| Wiederanlauf innerhalb RTO | erfolgreiche Tests innerhalb bestätigter Zielzeit | [Festzulegen] |
| Datenstand innerhalb RPO | Tests mit bestätigtem Wiederherstellungspunkt | [Festzulegen] |
| offene kritische BCM-Mängel | kritische Maßnahmen nach Zieltermin | 0 |
| Aktualität Kontaktlisten | fristgerecht geprüfte kritische Kontakte | 100 % |
| Lieferantenabdeckung | kritische Lieferanten mit bestätigter Kontinuitätsbewertung | [Festzulegen] |
Die BCM-Verantwortung berichtet mindestens jährlich und bei wesentlichen Lücken oder Ereignissen an die Geschäftsführung. Fehlende Daten, nicht getestete Annahmen und nicht erreichte Ziele werden sichtbar ausgewiesen.
Für TISAX- und Kundenanforderungen werden insbesondere berücksichtigt:
Alle 46 Informationssicherheitsfragen des ISA-Reiters „Informationssicherheit“ müssen umgesetzt und bewertet werden. Es gibt keine individuelle Auswahl „anwendbar/nicht anwendbar“ wie in der ISO-Statement-of-Applicability. BCM-Erkenntnisse werden in allen betroffenen Fragen, Reifegraden und Maßnahmen berücksichtigt und in der VDA-ISA-Selbsteinschätzung sowie im Maßnahmenplan und Reifegrad aktualisiert.
Kunden- oder TISAX-Bezug führt nicht automatisch zu einer externen Meldung. Bestätigte Verträge, Teilnahmebedingungen, Assessmentstatus und Verfahrensanforderungen werden fallbezogen geprüft.
| Erkenntnis/Auswirkung | Folgemaßnahme |
|---|---|
| Prozess-, System- oder Lieferantenabhängigkeit | Asset-Inventar aktualisieren |
| Neues oder geändertes Risiko | Risikoregister aktualisieren |
| Vorsorgemaßnahme erforderlich | Risikobehandlungsplan ergänzen |
| Kontrollgestaltung geändert | Statement of Applicability prüfen |
| Rechts-/Vertragsanforderung | Rechts- und Vertragskataster aktualisieren |
| Sicherheitsvorfall | Incident Response aktivieren |
| IKT-Wiederanlaufbedarf | Wiederanlaufplanung aktualisieren |
| TISAX-Auswirkung | VDA-ISA-Selbsteinschätzung aktualisieren |
| Abweichung oder Übungsbefund | Abweichungen und Korrekturmaßnahmen erfassen |
| Auditbedarf | Auditprogramm anpassen |
| Managemententscheidung | Managementbewertung vorbereiten |
| Nachweis | Inhalt | Ablage im Entwurf |
|---|---|---|
| BCM-Rahmen und Rollen | Scope, Befugnisse, Organisation und Freigabe | [Geschützter Pfad] |
| BIA | Auswirkungen, Zielwerte, Abhängigkeiten und Freigaben | [Geschützter Pfad] |
| Strategieentscheidungen | Optionen, Risiken, Kosten, Entscheidung und Test | [Geschützter Pfad] |
| BCP/Krisen-/Wiederanlaufpläne | freigegebene und offline verfügbare Fassungen | [Geschützter Pfad] |
| Kontakt- und Ressourcenlisten | aktuelle, zugriffsgeschützte Informationen | [Geschützter Pfad] |
| Übungs- und Testnachweise | Plan, Protokoll, Messwerte, Abweichungen und Maßnahmen | [Geschützter Pfad] |
| Ereignis-/Krisenakte | Lage, Entscheidungen, Kommunikation und Abschluss | [Geschützter Pfad] |
| BCM-Maßnahmen | Owner, Termin, Status und Wirksamkeit | [Geschützter Pfad] |
Vertrauliche Kontaktdaten, Sicherheitsdetails, Zugangsinformationen und Schwachstellen werden nicht ungeschützt im allgemeinen Wiki veröffentlicht.
| Prüffrage | Status Entwurf |
|---|---|
| Sind BCM-Scope, Policy, Rollen, Stellvertretungen und Befugnisse freigegeben? | Nein |
| Sind alle relevanten Produkte, Leistungen und Prozesse in der BIA erfasst? | Nein |
| Sind MTPD, RTO, RPO und Mindestbetriebsniveau fachlich bestätigt? | Nein |
| Sind Abhängigkeiten und gemeinsam genutzte Ressourcen plausibilisiert? | Nein |
| Sind kritische Lieferanten und deren Zusagen bewertet? | Nein |
| Sind Kontinuitätsstrategien finanziert und umgesetzt? | Nein |
| Sind BCP, Krisen-, Kommunikations- und Wiederanlaufpläne freigegeben? | Nein |
| Sind Pläne bei Ausfall der normalen Umgebung erreichbar? | Nein |
| Sind Informationssicherheit und Datenschutz im Notbetrieb geregelt? | Nein |
| Sind Wiederanlauf und Rückkehr zum Normalbetrieb getestet? | Nein |
| Wurden priorisierte End-to-End-Übungen erfolgreich durchgeführt? | Nein |
| Sind kritische Übungsbefunde geschlossen oder formal behandelt? | Nein |
| Liegen dokumentierte fachliche Prüfung und Geschäftsführungsfreigabe vor? | Nein |
Die Seite darf erst als freigegeben und wirksam bezeichnet werden, wenn die organisationsbezogenen Inhalte ergänzt, Widersprüche behoben, Fähigkeiten angemessen getestet und Freigaben nachgewiesen sind.
| Version | Datum | Änderung | Erstellt/geändert durch | Freigabe | Freigabedatum |
|---|---|---|---|---|---|
| 0.1 | 23.07.2026 | Musterverfahren für Notfallvorsorge und BCM erstellt | BCM-Verantwortliche/r | Ausstehend | – |
Maßgeblich bleiben die aktuellen Normfassungen, amtlichen Anforderungen, bestätigten Verträge und Kundenanforderungen sowie die freigegebenen organisatorischen Rollen, Ziele und Pläne. Dieses Muster ersetzt keine standort-, prozess- oder gefahrenbezogene Fachplanung.