Kurz gesagt: Transparenz ist erreicht, wenn die jeweils betroffene Person rechtzeitig versteht, dass und wofür KI eingesetzt wird, welche Bedeutung eine Ausgabe besitzt, wo Grenzen liegen und wie sie eine menschliche Prüfung, Korrektur oder Beschwerde erreichen kann. Eine Datenschutzinformation, ein KI-Symbol oder ein allgemeiner Hinweis in den AGB genügt dafür nicht automatisch.
Praxisgrundsatz: Nicht jede Zielgruppe braucht dieselben Details. Nutzende benötigen Bedien- und Prüfregeln, Betroffene verständliche Informationen über Wirkung und Rechte, die Leitung entscheidungsfähige Kennzahlen und Prüfende belastbare Nachweise.
Musterstatus: Diese Seite enthält ein Organisationsmodell und fiktive Beispiele. Ob und welche gesetzlichen Informations- oder Kennzeichnungspflichten bestehen, wird für Rolle, System, Zweck, Inhalt, Empfänger und aktuellen Rechtsstand gesondert geprüft.
| Feld | Wert |
|---|---|
| Dokumenten-ID | AIMS-VA-04-01 |
| Dokumentenart | Verfahren für KI-Transparenz, Kennzeichnung und Kommunikation |
| Wiki.js-Pfad | /ISO-42001/04-Transparenz-und-Kommunikation/KI-Transparenz-Kennzeichnung-und-Kommunikation |
| Prozesseigner | AIMS-Verantwortliche/r / Compliance |
| Operativ verantwortlich | Fachlicher KI-Owner und Kommunikationsverantwortung |
| Fachlich beteiligt | Recht, Datenschutz, Informationssicherheit, Produkt/IT, Qualitätsmanagement, Personal, Marketing und menschliche Aufsicht |
| Freigabe | Fachlicher Owner; bei wesentlicher Außenwirkung zusätzlich Recht/Compliance und zuständige Leitung |
| Status | Entwurf – Zielgruppen, Texte, Kennzeichnungstechnik, Kanäle und Befugnisse organisationsbezogen festzulegen |
| Version | 0.2 |
| Stand | 10.08.2026 |
| Prüfung | Mindestens jährlich sowie bei geändertem Zweck, System, Modell, Rolle, Empfängerkreis, Rechtsstand oder Beschwerdebild |
| Schutzklasse | Öffentliches Muster; konkrete Systemkarten, Rechtsprüfungen, Beschwerden und technische Markierungsnachweise intern bis vertraulich |
| Normbezug | ISO/IEC 42001:2023; ergänzend ISO/IEC 42005:2025 und ISO/IEC 23894:2023 |
| Rechtliche Schnittstellen | Verordnung (EU) 2024/1689, DSGVO, UWG, Urheber-, Verbraucher-, Arbeits- und Vertragsrecht nach Anwendungsfall |
Transparenz wird vom konkreten Anlass aus geplant, zielgruppengerecht bereitgestellt und über Nachweise sowie Rückmeldungen verbessert. Eigene redaktionelle SVG-Grafik. Zum Vergrößern öffnen.
KI-Transparenz besteht aus vier miteinander verbundenen Ebenen:
| Ebene | Kernfrage | Typisches Ergebnis |
|---|---|---|
| Organisation | Welche Grundsätze, Rollen und Eskalationen gelten? | KI-Politik, Verantwortungsmatrix und Kommunikationsverfahren |
| KI-System | Was kann das System, wofür ist es vorgesehen und wo liegen Grenzen? | Systemkarte, technische Dokumentation und Nutzungsinformation |
| Anwendung | Wie wird das System in diesem Prozess tatsächlich verwendet? | anwendungsbezogener Hinweis, Freigabeauflagen und menschliche Ansprechstelle |
| Ausgabe oder Interaktion | Muss die Person hier und jetzt erkennen, dass KI beteiligt ist oder Inhalt synthetisch erzeugt wurde? | sichtbarer Hinweis, Kennzeichnung oder maschinenlesbare Markierung |
Ein einziges Standarddokument deckt diese Ebenen selten ausreichend ab. Die Organisation legt deshalb für jeden registrierten KI-Anwendungsfall ein Transparenzprofil an und verknüpft es mit Freigabe, Folgenbewertung, Nutzungsinformation und Änderungsmanagement.
Die Information hängt davon ab, was die Organisation tatsächlich tut. Marketingbezeichnungen oder die Selbsteinstufung des Lieferanten reichen nicht.
| Prüffrage | Beispiele für Auswirkungen auf die Kommunikation |
|---|---|
| Entwickeln oder wesentlich verändern wir das KI-System? | Anbieterpflichten, technische Markierung, Systeminformation und Dokumentation prüfen |
| Setzen wir ein fremdes System im eigenen Prozess ein? | Betreiberpflichten, Zweck, Aufsicht, Betroffeneninformation und Ausgabekennzeichnung prüfen |
| Interagiert eine natürliche Person unmittelbar mit KI? | rechtzeitigen und kontextbezogenen Interaktionshinweis prüfen |
| Werden Bilder, Audio, Video oder Texte erzeugt oder verändert? | Inhaltstyp, Veröffentlichungszweck, Deepfake-Bezug und Markierung prüfen |
| Werden Emotionen erkannt oder Personen biometrisch kategorisiert? | Zulässigkeit, besondere Information und Datenschutzprüfung vor Einsatz klären |
| Unterstützt die KI Entscheidungen mit Auswirkungen auf Menschen? | Bedeutung der Ausgabe, menschliche Prüfung, Anfechtung und Rechtsinformationen erklären |
| Geben wir Ergebnisse an Kunden oder andere Stellen weiter? | Verantwortungsgrenze, Qualität, Nutzungsbedingungen und Empfängerkreis dokumentieren |
Das Transparenzprofil enthält eine datierte rechtliche Erstindikation. Es ersetzt keine erforderliche Einzelfallprüfung und wird bei Änderungen erneut bewertet.
| Zielgruppe | Muss insbesondere verstehen | Geeignete Form |
|---|---|---|
| direkt interagierende Personen | dass sie mit KI interagieren, Zweck, Grenzen, Datenumgang und Weg zu einem Menschen | sichtbarer Hinweis vor oder zu Beginn der Interaktion, Kurzinfo plus Details |
| Betroffene einer KI-unterstützten Entscheidung | Rolle der KI, Bedeutung, mögliche Folgen, menschliche Prüfung und Rechte | Prozessinformation, Entscheidungsschreiben, Datenschutzinformation und Kontaktweg |
| interne Nutzende | erlaubte Zwecke, Datenklassen, Prompt-/Eingaberegeln, Prüfpflichten, Fehlerbilder und Stop-Kriterien | Arbeitsanweisung, kontextbezogene Hinweise und Schulung |
| menschliche Aufsicht | Systemgrenzen, Leistungskennzahlen, Unsicherheiten, Eingriffsrechte und Eskalation | Aufsichtsdashboard, Prüfkriterien, Alarmierung und Notfallkarte |
| Kunden und Vertragspartner | Leistungsumfang, Verantwortungsabgrenzung, zugesicherte Eigenschaften, Änderungen und Vorfälle | Leistungsbeschreibung, Vertrag, Systemkarte und Änderungsmitteilung |
| Leitung und AIMS-Gremium | Nutzen, Risiken, Beschwerden, Grenzwertverletzungen, offene Auflagen und Ressourcen | Management-Cockpit, Reviewbericht und Entscheidungsvorlage |
| Prüfer und Behörden | Geltungsbereich, Rolle, Kriterien, freigegebene Information, Umsetzung und Wirksamkeit | gelenkte Nachweise, Rechtsprüfung, Stichproben und Änderungsprotokoll |
Barrierefreiheit und Sprache: Informationen werden so gestaltet, dass die angesprochene Gruppe sie tatsächlich wahrnehmen und verstehen kann. Dazu gehören angemessene Sprache, Lesbarkeit, Kontrast, alternative Darstellung, mobile Nutzung und bei Bedarf barrierefreie oder mehrsprachige Fassungen.
Eine Systemkarte verdichtet die entscheidungsrelevanten Informationen. Sie ist kein Ersatz für technische Dokumentation, sondern deren verständliche Schnittstelle.
| Feld | Leitfrage |
|---|---|
| Identität und Version | Welches System, Modell, Anbieter und welcher freigegebene Stand sind gemeint? |
| Organisationsrolle | Entwickeln, bereitstellen, betreiben, importieren oder vertreiben wir das System? |
| Zweck und Nicht-Zwecke | Wofür darf und wofür darf das System ausdrücklich nicht verwendet werden? |
| Nutzer und Betroffene | Wer bedient das System und auf wen können sich Ergebnisse auswirken? |
| Ein- und Ausgaben | Welche Daten und Inhaltstypen werden verarbeitet oder erzeugt? |
| Funktionsweise in Alltagssprache | Welche Aufgabe übernimmt die KI und was bleibt menschliche Verantwortung? |
| Leistung und Grenzen | Welche Qualitätswerte, bekannten Fehlerbilder und Unsicherheiten bestehen? |
| Aufsicht und Eingriff | Wer prüft, darf ablehnen, korrigieren, stoppen oder eskalieren? |
| Datenschutz und Sicherheit | Welche Schutz-, Aufbewahrungs-, Protokollierungs- und Nutzungsregeln gelten? |
| Kennzeichnung | Welche sichtbaren und technischen Markierungen werden wann verwendet? |
| Beschwerden und Kontakt | Wie sind menschliche Auskunft, Korrektur, Anfechtung und Meldung erreichbar? |
| Gültigkeit | Wer hat wann freigegeben und welches Ereignis löst eine Aktualisierung aus? |
Die Systemkarte erhält eine Versionsnummer. Freigegebene Texte und Benutzeroberflächen verweisen auf genau diese Version oder werden in einem gemeinsamen Freigabepaket archiviert.
| Zeitpunkt | Ziel | Beispiel |
|---|---|---|
| vor Auswahl oder Vertragsabschluss | Kunden können Leistung und Verantwortung bewerten | Produktinformation nennt KI-Funktion, Grenzen und benötigte Daten |
| vor Datenerhebung oder Prozessbeginn | Betroffene können die Verarbeitung einordnen | Information im Bewerbungs- oder Kundenprozess vor Eingabe der Daten |
| zu Beginn der Interaktion | KI-Beteiligung wird nicht verborgen | Chatfenster zeigt vor der ersten Nachricht einen klaren KI-Hinweis |
| unmittelbar an der Ausgabe | Herkunft und Prüfbedarf bleiben im Kontext sichtbar | Kennzeichnung eines synthetischen Bildes oder Entscheidungsvorschlags |
| bei wesentlicher Änderung | alte Information führt nicht in die Irre | Hinweis auf neuen Zweck, neue Automatisierung oder geänderte Grenzen |
| bei Fehler, Vorfall oder Beschwerde | Schutz und Korrektur werden ermöglicht | Warnung, Aussetzung, Kontaktweg und gegebenenfalls Berichtigung |
Ein erst nach mehreren Klicks erreichbarer Hinweis kann zu spät sein. Gleichzeitig sollen Kurztexte nicht mit technischen Details überladen werden. Bewährt hat sich ein Mehr-Ebenen-Modell: kurzer kontextbezogener Hinweis, verständliche Systemkarte und vertiefte Dokumentation.
Die folgenden Texte sind redaktionelle Beispiele und müssen vor Nutzung fachlich und rechtlich angepasst werden.
Sie kommunizieren mit einem KI-gestützten Assistenten. Er beantwortet allgemeine Fragen auf Basis unserer freigegebenen Wissensquellen, kann jedoch unzutreffende Angaben erzeugen. Bitte geben Sie keine vertraulichen oder besonders schutzbedürftigen Daten ein. Für eine menschliche Ansprechperson wählen Sie „Mitarbeiter kontaktieren“.
Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung vorbereitet. Die fachlich verantwortliche Person prüft Quellen, Richtigkeit, Schutzbedarf und Freigabe vor einer externen Verwendung. Die KI-Ausgabe ist kein freigegebenes Arbeitsergebnis.
Eine KI-Anwendung unterstützt die strukturierte Vorbereitung dieses Vorgangs. Die endgültige Entscheidung trifft eine befugte Person anhand der festgelegten Kriterien. Rückfragen oder eine menschliche Überprüfung können Sie unter [Kontaktweg] anfordern.
Dieses Bild beziehungsweise diese Audio- oder Videodarstellung wurde ganz oder teilweise mit KI erzeugt oder verändert. Sie stellt kein unverändertes reales Ereignis dar.
Sichtbare Kennzeichnung richtet sich an Menschen; maschinenlesbare Markierung unterstützt Erkennung und Weiterverarbeitung. Je nach Rolle und Anwendungsfall kann eine oder können beide Formen erforderlich sein.
| Kontrollpunkt | Gute Praxis | Kritisches Zeichen |
|---|---|---|
| Sichtbarkeit | nahe an Interaktion oder Inhalt, ausreichender Kontrast | nur im Impressum, in AGB oder hinter unklarem Symbol |
| Eindeutigkeit | „KI-generiert“, „KI-verändert“ oder „Sie interagieren mit KI“ | vage Begriffe wie „digital unterstützt“ |
| Persistenz | Kennzeichnung bleibt bei Export und Weitergabe möglichst erhalten | Label verschwindet beim Download oder Zuschnitt |
| Maschinenlesbarkeit | dokumentiertes Verfahren, Test auf Erkennbarkeit und Robustheit | Herstellerbehauptung ohne Prüfung |
| Barrierefreiheit | Textalternative und assistive Zugänglichkeit | ausschließlich Farbe, Icon oder Wasserzeichen |
| Integrität | Entfernung oder Manipulation wird erschwert oder erkannt | Markierung kann unbemerkt deaktiviert werden |
| Datenschutz | Markierung enthält keine unnötigen Personen- oder Geheimdaten | versteckte Metadaten offenbaren interne Informationen |
Die Organisation dokumentiert, wer die Markierung technisch bereitstellt, was sie bedeutet, welche Inhaltstypen abgedeckt sind, wie Exporte geprüft werden und welche bekannten Grenzen bestehen.
Nach dem zum Seitenstand geprüften Rechtsrahmen gelten die Transparenzpflichten des Artikels 50 grundsätzlich seit dem 2. August 2026. Die Europäische Kommission hat hierzu Leitlinien und Kurzinformationen veröffentlicht. Vereinfacht betrachtet der Prüfprozess insbesondere vier Fallgruppen:
Die Verordnung enthält Voraussetzungen, Rollenunterschiede und Ausnahmen. Beispielsweise können Offensichtlichkeit, gesetzlich zugelassene Strafverfolgung, künstlerische oder redaktionell verantwortete Inhalte die konkrete Ausgestaltung beeinflussen. Für bestimmte vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebrachte Systeme beschreibt die Kommission eine begrenzte Übergangsregel zur Markierungs- und Erkennungspflicht bis Dezember 2026.
Wichtig: Diese Zusammenfassung ist keine automatische Einstufung. Rechtsgrundlage, Rolle, Zeitpunkt, Systemversion, Inhalt, Veröffentlichungszweck und tatsächliche menschliche Kontrolle werden datiert dokumentiert. Datenschutz-, Verbraucher-, Arbeits-, Urheber- und Branchenrecht bleiben zusätzlich zu prüfen.
| Rolle | Verantwortung |
|---|---|
| Fachlicher KI-Owner | Zweck, Zielgruppen, Prozesswirkung, Nutzungsgrenzen und Ansprechstelle festlegen |
| AIMS-Verantwortung | Verfahren, Registerfelder, Schnittstellen, Review und Nachweiskette steuern |
| Recht/Compliance | Rolle, Pflicht, Ausnahmen, Formulierung und aktuellen Rechtsstand prüfen |
| Datenschutz | Informationspflichten, Betroffenenrechte, Datenflüsse und DSFA-Schnittstelle bewerten |
| Produkt/IT | UI-Hinweis, maschinenlesbare Markierung, Versionierung, Export und technische Tests umsetzen |
| Kommunikation/Marketing | verständliche, konsistente und markenkonforme Darstellung sicherstellen |
| menschliche Aufsicht | Grenzen und Korrekturwege erklären; Rückmeldungen und kritische Fälle eskalieren |
| Dokumentenlenkung | freigegebene Fassungen, Veröffentlichungsorte und Nachweise beherrschen |
Der Lieferant kann Informationen und Technik bereitstellen, bleibt aber nicht automatisch für die konkrete Kommunikation der einsetzenden Organisation verantwortlich.
| Feld | Fiktives Beispiel |
|---|---|
| KI-ID | KI-ANW-0007 |
| Anwendung | Website-Assistent für allgemeine Produktfragen |
| Organisationsrolle | Betreiber eines extern beschafften Systems; Anbieterrolle gesondert geprüft |
| Zielgruppen | Interessenten, Kunden, Servicemitarbeitende |
| Zweck | Orientierung zu öffentlich freigegebenen Produktinformationen |
| Nicht-Zwecke | keine individuelle Rechts-, Sicherheits- oder Vertragsentscheidung; keine Verarbeitung vertraulicher Inhalte |
| Interaktionshinweis | vor erster Eingabe sichtbar; Kurztext plus Link zur Systemkarte |
| Aufsicht | Übergabe an Servicemitarbeitende; Eskalation bei Vertrags-, Beschwerde- oder Sicherheitsfragen |
| Kennzeichnung | Chatverlauf und Export mit „KI-gestützter Assistent“; technische Markierung für erzeugte Medien nicht relevant |
| bekannte Grenze | Antworten können veraltet oder unzutreffend sein; Quellenstand monatlich geprüft |
| Beschwerdeweg | Kontaktformular mit Auswahl „KI-Antwort prüfen lassen“ |
| Prüfung | UI-Test, Verständlichkeitstest, Quellenstichprobe, Löschtest und Übergabetest |
| Freigabestatus | 🟡 Pilot mit 30 freigegebenen Fragenkategorien |
| Reviewauslöser | neuer Zweck, Modell-/Anbieterwechsel, neue Datenquelle, Beschwerdehäufung oder Fehlerquote über 5 % |
Das Beispiel zeigt: Ein sichtbarer „KI“-Hinweis allein reicht nicht. Erst Zweckgrenze, Datenregel, Übergabe, Beschwerdeweg, Qualitätstest und Änderungslog bilden eine belastbare Transparenzkontrolle.
| Prüffeld | 🔴 Rot | 🟡 Gelb | 🟢 Grün |
|---|---|---|---|
| Zielgruppen | unbekannt | Hauptgruppen benannt | direkte, indirekte und besonders schutzbedürftige Gruppen berücksichtigt |
| Zeitpunkt | Information erst nach Nutzung auffindbar | Hinweis vorhanden, Kontext teilweise unklar | Information vor oder bei relevanter Interaktion und Ausgabe |
| Verständlichkeit | juristischer oder technischer Standardtext | intern geprüft | mit repräsentativen Nutzenden getestet und verbessert |
| Grenzen | KI wird als zuverlässig oder objektiv dargestellt | allgemeiner Fehlerhinweis | konkrete Grenzen, Unsicherheiten und Nicht-Zwecke beschrieben |
| menschlicher Weg | kein erreichbarer Mensch | allgemeiner Kontakt | zuständige Stelle mit Prüfung, Korrektur, Eskalation und Frist |
| Kennzeichnung | fehlt oder ist irreführend | sichtbar, aber nicht exportfest | sichtbar, zugänglich, technisch geprüft und versioniert |
| Aktualität | System und Information widersprechen sich | periodische Prüfung | ereignisbezogener Änderungsprozess mit gesichertem Rollback |
| Nachweis | Veröffentlichung nicht rekonstruierbar | Screenshots ohne Freigabebezug | Version, Entscheidung, Test, Kanal und Wirksamkeit verknüpft |
Ein rotes Feld bei gesetzlicher Pflicht, irreführender Aussage, fehlendem menschlichem Zugang oder verschleierter KI-Interaktion verhindert die Freigabe beziehungsweise löst eine Aussetzung und Korrektur aus.
| Kennzahl | Aussage |
|---|---|
| Anwendungen mit freigegebenem Transparenzprofil | Abdeckung des KI-Bestands |
| Hinweise vor Produktivfreigabe erfolgreich getestet | präventive Steuerung statt Nachbesserung |
| Nutzende, die Zweck und Grenzen richtig wiedergeben | tatsächliche Verständlichkeit |
| Übergaben an menschliche Stellen und Reaktionszeit | Erreichbarkeit wirksamer Aufsicht |
| Beschwerden wegen fehlender oder irreführender Information | Qualität aus Sicht Betroffener |
| Exporte mit erhaltener Kennzeichnung | technische Wirksamkeit |
| Änderungen mit rechtzeitig aktualisierter Information | Qualität des Änderungsmanagements |
| überfällige Reviews oder veraltete Systemkarten | Transparenzschuld und Handlungsbedarf |
Kennzahlen werden nicht isoliert bewertet. Eine niedrige Beschwerdezahl kann auch bedeuten, dass der Beschwerdeweg unbekannt oder schwer erreichbar ist.
Transparenz bedeutet nicht grenzenlose Offenlegung. Schutzbedürftige technische Details, Geschäftsgeheimnisse und personenbezogene Daten werden angemessen geschützt. Entscheidend ist, dass die adressierte Person die für ihre Entscheidung, Nutzung oder Rechte wesentlichen Informationen erhält.
Diese Seite beschreibt eine eigene organisatorische Methode. Sie gibt lizenzierte Norminhalte nicht wörtlich wieder und ersetzt keine Rechtsberatung. Gesetzliche Pflichten und Ausnahmen werden vor Veröffentlichung für den konkreten Sachverhalt und aktuellen Rechtsstand geprüft.
| Version | Datum | Änderung | Erstellt/geändert durch | Freigabe | Freigabedatum |
|---|---|---|---|---|---|
| 0.1 | 10.08.2026 | Erstfassung mit Transparenzebenen, Zielgruppen, Systemkarte, Zeitpunkten, Mustertexten, Kennzeichnung, Entscheidungsablauf, Artikel-50-Prüfpunkt, Dummy-Profil, Qualitätsampel und Nachweisen | Musterredaktion | Ausstehend | – |
| 0.2 | 10.08.2026 | KI-Lieferanten- und Drittanbietersteuerung als Quelle für Rollen-, Modell-, Ketten- und Änderungsinformationen verknüpft | Musterredaktion | Ausstehend | – |
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